Vaporisator für Babys

Mit dem Begriff Vaporisator wird ein Gerät bezeichnet, das flüssige Substanzen effektiv verdampft. In der Babynahrungszubereitung wird hierfür Wasser verwendet, das bei 100°C seinen Aggregatszustand von flüssiger Form zu Wasserdampf hin verändert. Der Wasserdampf hat die Eigenschaft, selbst kleinste Ritzen zu erreichen und Bakterien, Krankheitserreger und andere Schadorganismen abzutöten. Somit ist der Vaporisator optimal geeignet, um gereinigte Babyflaschen, Schnuller und Sauger, aber auch kleinere Spielzeuge wie Greiflinge und Beißringe innerhalb weniger Minuten von Keimen zu befreien.

Bei der Nutzung stellt man die Babyflaschen und Sauger in die dafür vorgesehenen Halterungen und verschließt den Vaporisator, nachdem man die in der Gebrauchsanweisung angegebene Menge Wasser zugeführt haben. Nach dem Schließen und Anschalten verdampft der Vaporisator das Wasser zu feinem Wasserdampf, der aufgrund der hohen Temperatur die Oberflächen und Ritzen eines jeden eingelegten Artikels sterilisiert. Ist alles Wasser verdampft, schaltet sich ein moderner Vaporisator alleine aus, um ein Überhitzen zu vermeiden.

Durch die hohe Temperaturentwicklung ist keine zusätzliche Beigabe von Desinfektionsmitteln bei der Nutzung nötig. Jedoch kann es bei regelmäßigem Gebrauch mit Leitungswasser vorkommen, dass sich Kalkrückstände aus dem Wasser in dem Gerät absetzen. Diese entfernt man beispielsweise mit frischer Zitrone oder Essig, um die Bildung von Kalkrändern in dem Gerät zu verhindern und die Langlebigkeit des Vaporisators nicht einzuschränken. Kalkränder können die gleichmäßige Verdampfung stören und einen unnötigen Stromverbrauch herbeiführen, da der Kalk die Ausschaltautomatik gegebenenfalls stört oder ganz außer Betrieb setzt. Wohnen Sie in einer Region mit stark kalkhaltigem Wasser, kann es sinnvoll sein, auf die Verwendung von Leitungswasser zu verzichten und alternativ auf destilliertes Wasser zurückzugreifen.

Ein grundsätzliches Unterscheidungskriterium bei Vaporisatoren ist das Fassungsvermögen des Gerätes. Bei den Kaufvorüberlegungen wird man schnell merken, dass man sich dazu Gedanken machen muss. Von NUK oder Philips Avent gibt es Arten, die bis zu 6 Flaschen aufnehmen können und damit viel Platz bieten. Neben Babyflaschen sollte aber auch Zubehör wie Babybesteck, Flaschendeckel oder Löffel hineinpassen. So spart man nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Der Sterilisator muss nicht so oft gestartet werden.

Im Gegensatz zum Auskochen auf dem Herd bieten Vaporisatoren den Vorteil, dass diese schneller sind. Ein Vaporisator Test Vergleich zeigt, dass schnelle Geräte nach Herstellerangaben sechs Minuten brauchen, andere wiederrum bis zu 15 Minuten.

Ein Mikrowellensterilisator (weiter oben erwähnt) ist sogar noch schneller, wenn gleich hier auch der Nachteil des sehr hohen Energiebedarfs berücksichtigt werden muss. Der Vaporisator Test hilft Ihnen übrigens dabei, von besonders fairen Konditionen zu profitieren.

Warum wird Damast bei Messern eingesetzt?

Bei Küchenmessern stecken die Hersteller in einem Zwiespalt. Einerseits sollen die Messer sehr hart und dadurch scharf und standfest sein. Andererseits sollen die Messer aber auch stabil und robust sein. Beides zusammen ist aber sehr schwierig umzusetzen. Macht man den Stahl zu hart wird er spröde und bricht natürlich auch leichter. Macht man ihn zu weich und zäh ist das Messer zwar stabil, es lässt sich damit aber keine ordentliche Schärfe erzeugen.

Die Lösung für dieses Problem ist es die guten Eigenschaften zäher und harter Stähle miteinander zu vereinen. Dazu werden verschiedene Schichten Stahl miteinander verschmiedet. In der einfachen Form sind das drei Lagen (zäh-hart-zäh), in der Königsdisziplin – dem Damast sind es viele Lagen. Traditionell wird dieser durch Faltung und fortwährendes Neuverschmieden erzeugt. In moderneren Verfahren kommen gewaltige Walzen zum Einsatz.

Wie kann man ein echtes Damastmesser erkennen?

knife-161412_640Damast ist sehr begehrt und es lassen sich gute Preise damit erzielen. Das ruft natürlich auch Billiganbieter auf den Plan. In den meisten Fällen wird hier aber nur die schöne Optik des Materials kopiert. Die Wellen oder Torsionsmuster werden einfach nur grafisch aufgebracht. Mit Damast hat das nichts zu tun. Leider erkennt man das oft erst nach Ingebrauchnahme. Die Muster lösen sich nach einiger Zeit ab. Beim Schleifen bzw. Polieren der Klinge wird es noch schneller deutlich.

Echter Damast ist in den meisten Fällen auch fühlbar. An den Materialübergängen entstehen ganz leichte Unebenheiten. Bei sehr genauem Hinschauen erkennt man die Schichten auch am Rücken des Messers. Bei hochpolierten Klingen ist das jedoch nur schwer zu sehen bzw. zu spüren.

Ein wichtiger Qualitätsindikator ist auch die Klingenform. Geschmiedete Klingen verjüngen sich von oben nach unten. Billige Klingen werden in der Regel nur aus einem Blech gestanzt und dann unten angeschliffen. Entsprechend groß ist der Widerstand beim Schneiden.

Multikocher

In der Regel ist ein Gerät für eine Funktion vorgesehen, zum Beispiel, eine Fruchtpresse presst Saft, ein Eierkocher kocht Eier, ein Joghurtbereiter bereitet Joghurt usw. Im Multikocher kann man dagegen sehr viele unterschiedliche Gerichte zubereiten. In dem kann man kochen, dünsten, rösten, dämpfen, braten, Kuchen backen und Desserts zubereiten, Joghurts machen, als auch Brot und Piroggen backen.

Da man dem Garprozess nicht folgen soll, kann man sich in dieser Zeit mit anderen wichtigen Sachen beschäftigen, was die Zeit wesentlich ersparen lässt. Außerdem ist das Gerät mit einem Timer (für verzögerten Start) ausgerüstet, was helfen wird, Milchbrei zur festgesetzten Zeit, zum Beispiel, um sieben Uhr morgens zuzubereiten (am Abend soll Grütze ins Kochtopf hineingeschüttet werden und mit Milch übergossen werden), oder man kann die Suppe kochen lassen und mit dem Kind spazieren gehen, und wenn man zurück kommt, wird das Essen fertig sein. Außerdem kann in das Gerät auch ein Behälter zum Dämpfen eingelegt werden, mit Hilfe welcher es möglich ist, in „zwei Etagen“ zu kochen – im unteren Topf werden Beilagen, über dem Dampf aber – Gemüse zubereitet.

cooker-82993_640Das Gerät ist einfach zu pflegen, es soll nur Wasser aus dem kleinen Behälter ausgegossen werden und das Kochgefäß soll gespült werden, dabei kann Fett sehr leicht abgewaschen werden, ebenso erhalten sich auch keine Gerüche. Nach der Beendung der Zubereitung einer Speise kann man nach ein paar Minuten die Zubereitung der nächsten anfangen. Es wird auch den eiligen Muttis von Nutzen sein, weil das Essen durch Einstellen der genauen Zeit zubereitet werden kann, wenn es bereit sein soll. Der Multikocher wird es selbst an der von dem Bediener angegebenen Zeit zubereiten und signalisieren, wenn es bereit ist.

Unter Beachtung des heutigen Rhythmus und der hohen Lebenshaltungskosten ist der Multikocher nicht besonders teuer, es kann aber sowohl viele unterschiedliche Küchengeräte ersetzen, als auch bedeutend Platz in der Küche sparen. Das Gerät verbraucht wenig Elektroenergie. Wenn man einen Elektroherd hat, so wird man beim Nutzen des Multikochers den Energieverbrauch zweifach verringern.